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Equipment

Eine komplette Geräteliste mit Seriennummern für Versicherungszwecke findet sich >>hier

Meine Kriterien für Tongerät:

  • leicht und transportabel
  • alle Teile müssen einen Drehtag lang ohne Netzstrom funktionieren
  • jedes Teil ist möglichst vielseitig einsetzbar und
  • von höchster Qualität

Zentrales Aufnahmegerät ist ein Aaton Cantar Harddiskrecorder.

Der Cantar unterstützt die getrennte Mehrspuraufzeichnung mehrerer Mikrofone und einen Setmix. So kann am Set und beim Bildschnitt bereits eine Mischung gehört werden, komplexere Entscheidungen werden bei Bedarf aber dennoch erst in der Postproduktion getroffen.

Ein Cantar ist eigentlich ein kleines Aufnahmestudio mit u.a. 9 analogen Eingängen, einer Mischereinheit und einem Recorder, der sowohl die einzelnen Eingangssignale als auch den Mix getrennt aufnimmt. 4 analoge Ausgänge stellen sicher, dass z.B. ein 2-Kanalmix an die Videokamera geschickt werden kann, während die Regie zum Mithören einen Monomix bekommt und der Boom Operator im Kophörer nur seine Angel hört.

Ein Cantar läuft mit einem Akkusatz 12 bis 16 Stunden und ist derzeit das robusteste Aufnahmegerät am Markt. Und man kann ihn sich umhängen.

Wenn es aufs Gewicht ankommt (zb beim klettern) gibt es seit Anfang 2011 auch einen "kleineren Bruder" zum Cantar: Der Sonosax SX-R4 Harddisk Recorder hat 4 Mikrofon-Eingänge vom Feinsten + 1 stereo Line-in, bis zu 8 Spuren und wiegt "nackert" ein knappes Kilo. Für dokumentarisches Arbteiten läßt er sich sehr gut mit einem MS Stereo Mikro und bis zu 4 Funks betreiben.

Fallweise verleihe ich den SX-R4 an vertrauenswürdige Menschen, deshalb gibts Kurzanleitungen für den SX-R4 bzw. die Dateiorganisation mit Majax und SX-R4 in der download-Sektion.

 

einige weitere Geräte:

  • ein iTAK 4 Kanal Mixer mit 3 fach EQ/Kanal und direct outputs, der Philosophie entsprechend klein, leicht und ohne Steckdose zu betreiben.
  • 7 Lectrosonic digital-hybrid Diversity Funkstrecken (5 x Block 27,
    2 x Block 25) plus ein Plug-on Sender zum kabellos Angeln, sowie
  • 4 Sennheiser Evolution Sender mit insgesamt 12 Empfängern. Diese können sowohl für klassische Funkmikrofonie als auch flexibel für Timcode Funk, Monitoring, kabellose Signalübertragung an die Kamera etc. eingesetzt werden.
  • Richtrohrmikrofone von Neumann (3 Stk.) und Sennheiser (2 Stk)
  • ein Zaxcom ZFR 100 Miniaturrecorder mit Timecode, klein wie ein Bodypack Sender, mit Lemo Mikrofoneingang, Stereoadapter (Line-In) und Sanken COS 11 Ansteckmikrofon: damit können über lange Zeiträume (läuft bis 20 h) Tonaufnahmen mit Timecode ausserhalb jedes Funkempfangsbereichs gemacht werden, allerdings ohne Kontrollmonitoring.
  • bei Bedarf gibts eine Funk-Timecodeklappe, 2x350 W Aktivboxen für Beschallungen, Genelec oder Alesis Nahfeldmonitore für die Kundenlounge oder den Schnittplatz, einen Monitoringlautsprecher mit Akkubetrieb zum Ton-Anhören im Gelände und natürlich meinen "Birkenstock-Porsche" (Eigenbau-Tonwagen aus Abachiholz), auf dem am Spielfilm Set alles seinen Platz findet.