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Spielfilm/ Fernsehfilm/ Serie


Philosophie:

Originalton heißt für mich, dass die Zwischentöne wichtig sind, das Unverhoffte im Dialog der Schauspieler oder der Elemente. Atmosphäre.

Originalton gründet sich oft wesentlich auf Sprache/Text/Dialog.
In dieser Funktion sehe ich mich als ersten Zuhörer einer ganz rohen Tonspur des Films.

Zusätzlich zum Aufnehmen der Originaltonspur besteht ein weiterer
(Lieblings-) Teil meiner Aufgabe im Sammeln akustischer Bausteine für das Sounddesign. Die sind dann auch so dokumentiert, dass sie in der Postproduktion schnell und einfach gefunden werden können. Bei komplexeren Spielereien fertige ich daheim auch schon mal eine kleine Vormischung an.

Arbeitshaltung:

Mobil und einfach arbeiten. Sich unabhängig von Netzstrom und Autozufahrt bewegen. Öfter stehen statt sitzen. Aufmerksam sein.

Das Equipment findet auf einem kleinen Tonwagen Platz, ist schnell auch ohne Lift im dritten Stock oder hängt ohne große Umbauten über der Schulter.

Equipment:

Auch „over the shoulder“ sind bis zu 4 Funkempfänger einsatzbereit, die Tonmischung kann kabellos auf elektronische Kameras übertragen werden, mithören für Regie, Skript, Kamera usw. ist jederzeit (auch mobil) und einfach möglich.

Mein Equipment unterstützt die getrennte Mehrspuraufzeichnung mehrerer Mikrofone und einen Setmix. So kann für das Monitoring und den Bildschnitt bereits eine Mischung gehört werden, komplexere Entscheidungen können aber dennoch in der Postproduktion getroffen werden.  

Spielfilm oder Doku oder was?

Ungeprobte Szenen, Handkamera, Verzicht auf künstliches Licht, billiges Videomaterial in hoher Auflösung: Rein drehtechnisch verschwimmen die Grenzen zwischen dokumentarischem und spielfilmartigem Drehen immer öfter.
Spontanes Arbeiten soll komplexe Darstellungen ermöglichen, die glaubhaft sind, stellt aber den Ton vor große Herausforderungen, da er z.B. von einer akustisch kontrollierten Drehumgebung abhängig ist. Einige Strategien, wie man trotzdem zu gutem Originalton kommt, sind >hier

Angeln oder Funk?

Klares Bekenntnis zum Angelton, der „runder“, ganzheitlicher und akustisch „natürlicher“ klingt. Ein ruhiges Set und mindestens ein erfahrener Boom-Operator sind dabei allerdings notwendig.
(Ich arbeite aber auch mit Funkmikrofonen, wenn es die Situation erfordert. )


zum Weiterlesen:

"Hurt Locker: Capturing the sounds of war"
(Variety Artikel von 12/2009 über die "Wiedererfindung" des Originaltons für einen Kathrin Bigelow Film)

 

>> Motivauswahl für O-Ton

>> "dokumentarisches" Arbeiten, Mehrkamera

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